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Über das Stadion



Die WWK Arena ist ein Fußballstadion, welches zwischen den Augsburger Stadtteilen Göggingen und Haunstetten liegt und das am 26. Juli 2009 eröffnet wurde. Der Bau erfolgte von November 2007 bis Juli 2009 durch den Fußballverein FC Augsburg unter Beteiligung der Stadt Augsburg.

Während der Projekt- und Bauphase von 2006 bis 2009 trug das Stadion den Namen Augsburg Arena. Die Namensrechte an der Heimspielstätte des FCA erwarb als erstes die impuls Finanzmanagement AG von 2009 bis 2011 und verlieh der Sportstätte den Namen impuls arena. Darauf folgte 2011 die SGL Carbon SE, ein Hersteller von Produkten aus Kohlenstoff, mit der SGL arena. Der Vertrag hatte eine Laufzeit bis 2019. Das Unternehmen löste den Vertrag 2015 vorzeitig auf. Die WWK Versicherungsgruppe ist ab der Saison 2015/16 der neue Namensgeber des Augsburger Stadions. Der Vertrag der WWK ARENA hat eine Laufzeit von zehn Jahren.

Geplant wurde das Stadion in zwei Ausbauphasen: Im 1. Bauabschnitt entstand das Stadion zuerst mit einem Rang. Insgesamt besitzt es 19.060 Sitzplätze und weitere 11.034 Stehplätze. Die Logen bieten weiteren 520 Gästen Platz und 46 Plätze wurden für Rollstuhlfahrer gebaut. Damit erreicht das Stadion eine Gesamtkapazität von 30.660 Plätzen. In einer möglichen zweiten Ausbaustufe soll das Stadion voll bestuhlt 39.880 Zuschauern Platz bieten, durch Umbau von Sitz- in Stehplätze erweiterbar auf 49.000. Am 16. November 2007 wurde mit dem Bau begonnen.

Ende Juli 2008 beantragten die Verantwortlichen des Stadionneubaus beim Augsburger Bauausschuss aus Kostengründen eine andere Außenfassade. Die gläserne, durchsichtige Hülle sollte durch eine Konstruktion aus Aluminiumrohren, welche man auch beleuchten kann, ersetzt werden. Auch eine Stahlseil-Konstruktion war im Gespräch, wurde aber wenig später wieder verworfen. Im Dezember 2008 stellte der FCA schließlich einen Bauantrag für die Aluminiumrohr-Konstruktion, auf welche man sich im Februar 2009 einigte. Kurzzeitig war auch eine Fassade aus Photovoltaikmodulen angedacht, wurde aber aus Kostengründen schnell verworfen. 2011 wurde der FCA von der Pflicht, eine Fassade zu bauen, entbunden.

In einer Pressekonferenz am 19. September 2016 gab der Verein und der Hauptsponsor, die WWK Versicherungen, bekannt, dass eine leuchtende Fassade bis zum Frühjahr 2017 errichtet werden soll. Der Bauherr, Kostenträger und Eigentümer der Fassade wird die WWK sein. Die neue Außenfassade ist ein Geflecht aus aluminiumeloxierten Einzelstäben. Die Beleuchtung erfolgt mit in die Fassade integrierten LED-Stäben und -Strahlern. Seit September 2017 erstrahlt die Fassade in Rot, Grün und Weiß, nach einem Heimsieg in Grün

Fassade der Arena im Dunkeln: Diese leuchtet in den Vereinsfarben Rot, Grün und Weiß.

Fassade der Arena nach einem Heimsieg in der Farbe Grün.

Anlässlich des Freundschaftsspiels am 1. August 2015 zwischen dem FC Augsburg und dem FC Toulouse (5:0) wurde hinter der Stehplatztribüne Nordwand ein Denkmal für Helmut Haller im Beisein von Vereinspräsident Klaus Hofmann, Geschäftsführer Peter Bircks, ehemaligen Mitspielern und vielen Fans enthüllt. Die Statue ist ein Werk des Bildhauers Wolfgang Auer aus Friedberg. Sie zeigt Helmut Haller in Schussposition. Die Idee kam von Seiten der FCA-Fans, nachdem der gebürtige Augsburger Haller, einer der besten Spieler der 1960er und 1970er Jahre, im Oktober 2012 verstarb. Sie sammelten für die mehr als zwei Meter große und knapp fünf Tonnen schwere Statue aus Bronze rund 25.000 Euro. Die Summe kam durch Spenden, Versteigerungen und den Verkauf von Haller-Fan-Shirts zusammen.

Helmut-Haller-Denkmal vor dem Stadion

Die Arena ist das erste klimaneutrale Fußballstadion der Welt, obwohl die ursprünglich geplante Photovoltaikanlage nicht installiert wurde. Die Pläne für die Anlage an der Fassade wurden zunächst aus Kostengründen fallen gelassen. Die Pläne für die Parkplatzüberdachung scheiterten am zuvor festgelegten Begrünungsplan. Erreicht wurde die Klimaneutralität durch ökologische Wärmepumpen und sechs je 40 Meter tiefe Brunnen, die über Wärmetauscher die gewünschte Temperatur erzeugen. Ein Bioerdgas-Kessel liefert darüber hinaus die zu Spitzenlastzeiten während eines Spiels notwendige Energie.

Quelle: Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/WWK_Arena
Stand 07.11.2017